Engelke und die Quote

Twitter, Facebook und Co. „Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam.“ So wird Entertainerin Anke Engelke auf DWDL.de kürzlich zitiert. Weshalb sie das so sieht, erklärt sie natürlich auch: „Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab. Das ist für mich totale Zeitverschwendung.

So zu argumentieren find ich für jemanden, der seit Jahren Drehbücher schreibt, moderiert und das Zugpferd von Blödelsendungen (zB „Ladykracher“) ist, kurz: Fernsehen macht, etwas gewagt. Dünnes Eis. Denn all die Vorwürfe, die sie sozialen Netzwerken entgegenbringt können genausogut auf Ihr Wirken auf der Mattscheibe und Unterhaltungsfernsehen im Allgemeinen umgelegt werden:

Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab. Das ist für mich totale Zeitverschwendung.

Weiter im Interview. Was lese ich da? Engelke hat keinen Twitter-Account? Auch nicht bei Facebook angemeldet? Googelt eigenen Angaben zufolge „nur selten“. Muss ja nicht sein.

Soziale Netzwerke bieten mittlerweile ein sehr breites Spektrum. Reichend von der Präsentation von Babyfotos bishin zur Organisation von Revolutionen, die Staatsoberhäupter stürzen. Ohne Kenntnis der Materie dies alles pauschal abzuurteilen ist einer Engelke nicht würdig. Denn dass sie nicht intelligenzbefreit ist hat sie in Interviews bereits des öfteren unter Beweis gestellt. Also bleibt nur noch eine Möglichkeit: Werbetrommel. Siehe da, am 18. 2. beginnt die neue Staffel von Ladykracher. Voll auf den Leim gegangen…

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