„2 moi de klanen. Jo, besorg i dir!“

Montag morgen in der U4. Karlsplatz. 6 Personen steigen zu. Bleiben im Einstiegsbereich stehen. Bilden eine abgeschirmte Gruppe. Bleiben unter sich. Desolat. Heruntergekommen. Ok, sie dealen. Vollkommen unbehelligt.  Geldscheine und Ware wechseln den Besitzer. Das Schmiere-stehen wirkt wie aus einem schlechten Krimi entnommen.

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Schwergewicht gefunden – The Heavy

Great Vengeance and Furious Fire

Great Vengeance and Furious Fire

Knarz ist geil

Wer kennt das nicht. Man schlendert mir-nix-dir-nix durch einen geizigen Medienverkäufer seiner Wahl. Zeitvertreib. „Nein danke, ich schau nur“. Da klopft das Unterbewusstsein bei der Wahrnehmung: „Du, da läuft doch grad was zuhörenswertes. Mach doch mal!“  Na gut. Hingehört. Öha! Unterbewusstein hat recht. Kurzerhand den Wurtschl in der CD-Abteilung befragt, was denn da den Äther beschallt. „The Heavy san des. Hi hob nur mehr ane do… “ Ich hab da meine Zweifel …

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4.3 saugt Akku leer

Kürzlich kam ein Update für Apples iOS via iTunes daher.  4.3 . Abgesehen vom Safari-Speed-Update kein Grund für ein Update. Trotzdem. Runter und rauf auf iPad und iPhone. Update laut- und reibungslos. Am iPhone danach alles wie gehabt. Keine negative Veränderung. Anders am iPad. Der Akku wird über nacht leer gesaugt.

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Im Schiffsverkehr zurückgerudert

SchiffsverkehrDa war er wieder! Herbert-Held-meiner-Jugend-Grönemeyer. Was hab ich ihn verehrt! Kein Konzert versäumt. Texte im Schlaf zitiert. Mich von Schulkollegen verspotten lassen. Ja, und sogar mein einziges (sic!) „Sehr Gut“ einer Schularbeit hat er mir eingebracht.  Und damit wieder Streberspott.

Irgendwann haben wir uns dann aus den Augen verloren. War ich erwachsen geworden? Oder hat er einfach nur zu sehr auf die bombastischen Produktionen gesetzt? Weil funktioniert hat’s ja. Kaum breitet er den Klangteppich mit Pauken und Trompeten und Streichern aus, schon klingelt die Kasse. War mir ein wenig zu berechnend.

Mir hatten immer Klavier und Stimme ausgereicht. Weil ich ja die Texte wollte. Diese verbogene, gekünstelte, wortschöpfende Sprache beeindruckt mich auch noch heute. Heute. Ja genau. Heute ist sein neues Album erschienen: Schiffsverkehr. Geb ich ihm also nach langem den-verschmähten-Rücken-Zuwenden wieder eine Chance. Oder mir. Je nachdem.

Neues? Auch

Die ersten Gitarrensamples könnten einem PinkFloyd-Album entnommen sein. Feig! Klares Heimspiel. Der Typ will mich linken. Nicht mit mir. Da muss schon mehr daher sein. Tut es auch. Schon stampft es los…

Mit „Kreuz meinen Weg“ und „Fernweh“ versucht er wieder neue Wege. Elektronik meets Klavier. Hm. Ja. Warum auch nicht. Nicht die besten Nummern aber durchschnittlich hörbar.

Das selbstverliebte, ironische, narzisstische „So wie ich“ macht Spaß! „Ich bin so froh, dass es mich gibt“. Schön, dass er wieder lachen kann!

Gewohnte Qualitäten

Mit „Unfassbarer Grund„, „Deine Zeit“, „Erzähl mir von morgen“ knüpft an alte, gewohnte Qualitäten an. Liebeslied in moll. Paradedisziplin. Da war es wieder, dieses Stimme-Klavier-Duo. Gedoppelter Gesang. Genuschelt. Schwer. Schön. Text verzaubert. Da war es wieder, das Pipi in den Augen. Schön. Mein Held. Da verzeich ich ihm auch, dass sich Streicher im Tiefflug einmischen.

Wieder gut?

Sind wir also wieder versöhnt? Ja, sind wir! Die Konzertkarten von meinem Schatz waren eine goldrichtige Investition. Nicht weil Grönemeyer sich rückwärts entwickelt und sich wieder aufs Liedermachen besonnen hätte. Im Gegenteil. Er hat sich weiterentwickelt. Genauer. Kraftvoller. Wuchtiger. Dabei immer zerbrechlich. Zerkratzt. Wütend. Das Schicksal hat ihm die eine oder andere Lehrstunde verpaßt. Den Schneid hats ihm nie abgekauft. Chapeau!

„Wäre ich einfach nur feige, ginge ich vielem aus dem Weg. Und es würde viel leichter gelebt“

So ein Figurentheater! Im Lilarum.

Ursprünglich war der Praterkasperl für den Sonntag geplant. Familiensonntag. Dass meine grünweißen Götter mich nötig brauchten nahm ich zur Kenntnis. Meine zwei Prinzessinen mit ins Theater.

Wenn es um das Lilarum geht, ist mein Mausezahn ein alter Hase. Der Kindergarten ist sehr aktiv beim Theaterbesuch. Mama und Papa sichtlich nervös. Vorfreude wäre angebracht gewesen. Read More

Ist Libyen kein Update mehr wert?

Tunesien und Ägypten waren volle Erfolge. Die Machthaber wurden aus dem Land gejagt. Mit Schimpf und Schande. Das war was! Eine Revolution zum Mitlesen. Auf Twitter gab es im Minutentakt Updates. Wann, wo, wieviele Aufständische  und Revolutionäre auf welchem Platz sich versammelten. Es ratterte nur so dahin.  Ich war live dabei. Meine Timeline hat nur so gewimmelt. Facebook und Twitter waren ja quasi die Urheber der Revolution. Ohne wär es nicht gegangen. Mag sein.  Es ging verhältnismässig schnell. Die Aufmerksamkeit der digitalen Gemeinde hat sich abgewandt sobald sich eine neue Revolution aufgetan hat. Wieder mitlesen! Nach Tunesien folgte Ägypten. Nun Libyen. Auch aufregend. Der verrückte alte Mann und sein verblendeter Sohn lassen ihr eigenes Volk bombardieren. Was für eine Schlagzeile. Aber das dauert alles so lange. Jetzt kämpfen die Aufständischen schon seit Wochen. Lassen ihr Leben. Kämpfen mit der Wut der Verzweiflung. Lassen ihr Leben. Der Diktator geht nach-wie-vor mit aller Härte gegen die Menschen, die für Freiheit kämpfen vor. Lassen ihr Leben. Die Timeline verstummt. Es braucht Nachschub. Mehr Aufregung. Erregung. Die fehlt. Die Timeline verstummt. Sie lassen ihr Leben. Auch ohne uns.

Wann hat Twitter aufgehört sich für Libyen und „seine“ Revolution zu interessieren?

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/03/04/britischer-uni-direktor-tritt-wegen-libyen-affare-zuruck/

Tiny Wings – dem Pipperl auf die Flügel geholfen

Auf der der Liste der meistgekauften Apps findet sich momentan „Tiny Wings“ ganz oben. Kleiner Preis, nettes Icon, Beschreibung klingt vielversprechend. Ich bin in Spiellaune. Also her damit!

Spielprinzip

Das kleine türkise Henderl möchte so gern eine Reise tun. Die kleinen Flügerl sind dummerweise viel zu klein, als dass dieser Ausflug sehr ausgiebig sein könnt.  Es steht der eine oder andere Hügel im Weg, der nicht so ohne Weiteres überwunden werden kann. Es braucht Hilfe!

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