Werbung nervt. Vor allem in Blogs.

Internet ohne Werbung gibt es nicht. Bannerwerbungen, die den Screen zukleistern, stehen an der Tagesordnung. Dagegen kann man sich recht gut wehren. Besonders ärgerlich sind Blogger, die ihre treue Leserschaft über’s Haxl hauen wollen und versuchen Werbetexte als persönliche Blogposts zu tarnen. Blogs verfolge und lese ich regelmäßig; zumeist kluge Menschen schreiben klug über ihre … WeiterlesenWerbung nervt. Vor allem in Blogs.

Twitter und die UEFA: undurchsichtige Werbung

Erst über diesen Klick werden alle Tweets eingeblendet

Die UEFA geht bei Twitter auf Einkaufstour. Oder Imagetour. Je nachdem. Wie das Firmenblog von Twitter Deutschland bekannt gibt werden auf der WebVersion des Hashtags #EM2012 ausgesuchte Tweets zum Thema Europameisterschaft 2012 angezeigt.

Ich bin nach-wie-vor gespalten, ob ich solche Aktionen gut finden soll. Offensichtlich ist Twitter gerade dabei seine Ressourcen (User, Tweets und Hardware) in Geld umzuwandeln. Erstes Beispiel war der Deal mit Nascar, dann die expanded Tweets (die natürlich zahlenden Partnern vorbehalten sind) und jetzt eben die UEFA.

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Gelungen: Twitterwerbung via Hashtagseiten

Auf Twitter kann geworben werden. Jetzt auch mit Hashtagseiten. Warum die Idee gut, die Haken dabei aber buh sind, will ich hier beschreiben.

Versuchsballon #NASCAR

Die Nascar Foundation hat sich den Hashtag #NASCAR gekauft. Die Suche nach diesem Schlüsselwort ist mit Werbung behaftet. Der Hashtag wird möglichst oft via TV oder auf  Twitter (durch die User selbst) selbst unters Benutzervolk gebracht. Ein Klick -> Werbung. Ich finde die Variante wirklich gut. Hauptsächlich, weil sich Werbung so umschiffen lässen, wenn man sie nicht haben will.

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Rote Ampel für den Bildbearbeitungsgesetzesvorschlag

Ein Bildbearbeitungsgesetz muss also her. Zumindest wenn es nach dem Vorschlag der SPÖ-Frauen ginge. Weil warum? Kinder und Jugendliche griffen vorschnell zu Schönheitsoperationen, so die Initiatoren. Die Werbeindustrie verdrehe uns mittels Plakat/Werbung/… den Kopf mit verhübschten Frauenbildern. Oder so. Damit der Konsument die Täuschung sofort erkennt soll eine Ampel auf das Bild. In Form eines Lichtsignals soll der Stärkegrad der digitalen Veränderung erkennbar sein. Abgesehen von den Gedanken, die sich Onacter in seinem Blogpost gemacht hat, finde ich die Idee eher nicht ausbaufähig.

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Werbung: 0 – Kinder: 1 – Urteil gegen unlautere Stickeralbenwerbung

Es gibt Tage, an denen Zeitung lesen einfach Freude macht. Heute ist so ein Tag! Seit Jahren fischen Lebensmittelketten mittels sogenannten Stickeralben nach den kleinesten Konsumenten. Den Kindern. Darüber, dass ich das nicht gut finde, hab ich vor einiger Zeit bereits gebloggt. Nun gibt es ein vom VKI angestrengtes Urteil dazu.

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Noch einmal: ORF, quo vadis?

ORF auf dem Holzweg

Nicht alles wird schlechter im TV. Das Angebot steigt stetig. Kanäle noch und nöcher. Im Wochenrhythmus meldet meine Fernseher: Mehr Kanäle! Gute und sehenswerte Inhalte sind vorhanden. Man muss sie allerdings suchen. Eine Anstrengung, die vom mündigen TV-Konsument verlangt wird. Zurecht zumutbar.

Die Möglichkeit der Wahl ist Gold wert. Ein Sender liefert beliebigen Trash? Switchen. Fertig. Soweit ok. Für mich aber nicht. Zumindest nicht beim Haus- und Hofsender ORF.  Ich bin überzeugt vom Modell des staatlichen Rundfunks. (Zwangs)geförderte Inhalte, die sachlich recherchiert, gerne auch trocken serviert werden. Der Blick auf die Quote muss nicht sein, da ohnehin gefördert und bezahlt. Wie gesagt: zwanghaft. Jeder Bürger, der im Laufe seines Tagesablaufes über ein Gerät stolpern könnte, das unter Umständen ORF-Bilder ausstrahlen könnte, muss zahlen. Sei es auch noch so eventuell.

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Kein Abspann und das zu laut. Fernsehen im ORF. Wird besser. Teilweise.

(c) Jan Kåre Rafoss, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

TV. Film. Spannungsbogen. Crescendo zum Finale. Erlösung. Wohlgefallen. Abspa… nein. Kein Abspann. Sondern eine laut plärrende Ankündigung des nächsten Kinoklassikers. Der nun endlich in der Free-TV-Premiere zu sehen ist! Natürlich im ORF. Wooohooo!

Doch genau das will ich in diesem Moment nicht sehen und schon gar nicht hören. Ein Film braucht Abspann. Das gehört dazu. Aus mehrerlei Gründen: Zunächst aus Gewohnheit. Ja, Gewohnheitstier. Ich.

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