Meat Loaf – Hell in a handbasket

Meat Loaf ist alt geworden. Was in den letzten Konzerten schon nicht mehr zu verbergen war wird im aktuellen Album „Hell in a handbasket“ mehr als klar. Schlecht? Müsste es nicht sein. Alter ist kein Qualitätskriterium.  Ich tu mir gerade schwer so richtig ehrlich zu sein mit dem Album. Meat Loaf ist ein Künstler, den ich sehr verehre. Schwitzt. Fetzt. Röhrt. Rockt. Jetzt aber nicht mehr.

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Warum es mir nicht gelang ein Ticket bei den ÖBB zu buchen

Ich fahre gerne Bahn. Auch in Österreich. Gern nehm ich in Kauf, dass eine Reise nach Prag um gut und gerne € 130 teurer ist als wenn ich mit dem PKW fahren würde. Alles ok. Der Komfort, der Stress. Gerne lass ich mich mit jedem erdenklichen Vorteil, den mir Ökofuzzis um die Ohren schmeicheln einlullen. Der Ticketkauf hat mir die Bahnfahrt nach Prag allerdings schwerstens vermiest.

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Spotify goes austria. Ich zum HiFi-Händler

Es war wohl ein Wink des Schicksals. Der CD-Player gibt just 3 Tage vor dem Österreichstart des Musikdienstes Spotify seinen Geist auf. Grad in der Phase des „Soll ich mir wieder einen CD-Spieler kaufen?“ kommt eine neue Option ins Spiel. Warum Spotify eine Erweiterung aber kein Ersatz für hochwertige HiFi-Erlebnis ist sei kurz erklärt.

Musik hören hat für mich etwas mit Hingabe zu tun. Manchmal auch mit Zeitvertreib. Halt nur manchmal. Ich verfolge den Ansatz, dass Musik ein emotionaler Ausdruck der künstlerischen Seele ist. Was heißt, authentisch muss sie sein. Dann nehm ich mir gern und oft die Zeit um zuzuhören. Ein Deal zwischen Künstler und mir.

Musikdienste wie Spotify treibt eine gänzlich andere Philosophie an. Ach was, Philosophie! Der schnöde Mammon. Nicht als Vehikel sondern als Selbstzweck. Werbefinanzierung als Businessmodell. Man schenkt dem geneigten User Musik gegen Werbung. Omnipräsente Musik zum scheinbaren Nulltarif. Eine Entwertung, die ich persönlich nicht mag. Meistens nicht. 

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Entweder Und Oder – Goisern, da bläst er!

Saxophon, Stromgitarre, Mundharmonika, Maultrommel und noch viel mehr. Das ist der musikalische Instrumentenmix, der mir den Gehörgang massiert. Nun schon einige Male. Obwohl ich das Album „Entweder und oder“ von Hubert von Goisern nur kurz probehören wollte. Auf Geheiß.

Nix ist mit „kurz mal reinhören“. Das Album schwindelt sich mir-nix-dir nix ins Mittelfrist-Gedächtnis. Schon beim 2. Mal hören fühlt es sich sehr heimelig an. Gutes Zeichen. Sehr gut sogar.

Vor allem der Refrain aus „Brennan tats guat“ ist ein Ohrwurm:

(Das Video dazu findest du am Ende des Eintrages)

a jeder waaß, dass des Göd ned auf der Wiesn wochst
und essn kauma’s a ned owa brennan tat’s guat
owa hoazn damma woazn und de ruam und in kukarruz
und wauma laung so weidahoazn jo daunn brennt da huat!

Ab den -zugegeben äußerst eingängigen- Alpen-Ethno-Hymnen „Hiatamadl“ und „Heastas nit“ war mir dieser Hubert doch ein wenig  zu alternativ. Gewollt alternativ. Anders um des Anderssein willens. Mit asiatischen Klangschalen der Donau bis  zum Schwarzen Meer folgend. Das war nicht meins. Ist es immer noch nicht.

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Schwergewicht gefunden – The Heavy

Great Vengeance and Furious Fire
Great Vengeance and Furious Fire

Knarz ist geil

Wer kennt das nicht. Man schlendert mir-nix-dir-nix durch einen geizigen Medienverkäufer seiner Wahl. Zeitvertreib. „Nein danke, ich schau nur“. Da klopft das Unterbewusstsein bei der Wahrnehmung: „Du, da läuft doch grad was zuhörenswertes. Mach doch mal!“  Na gut. Hingehört. Öha! Unterbewusstein hat recht. Kurzerhand den Wurtschl in der CD-Abteilung befragt, was denn da den Äther beschallt. „The Heavy san des. Hi hob nur mehr ane do… “ Ich hab da meine Zweifel …

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